ZahnMedizinCenter Sachsen Anhalt

 

Behandlung der Parodontitis mit der Vectormethode

Eine neue Theopie über die Entstehung der Parodontitis besagt, dass  nicht die Konkremente für die Entzündung verantwortlich sind, sondern  ein so genannter Biofilm. Das ist eine Bakterienstruktur, die die  Wurzeloberfläche überzieht.

Es muss also ein Ziel der Parodontitis-Therapie sein, diesen Biofilm zu  entfernen. Weil Konkremente dabei im Weg sind, müssen sie vorher  eliminiert werden. Die Erfolge der klassischen Parodontitis-Therapie ließen sich demnach  darauf zurückführen, dass bei der Entfernung der Konkremente der Biofilm  "durcheinander gebracht" wurde. Er reorganisiert sich in der Folgezeit  jedoch wieder. Dies würde erklären, dass eine Parodontitis nach einer  herkömmlichen Therapie später oft wiederkommt. Gemäß dieser neuen  Theorie wurde das Gerät "Vector" entwickelt, das durch Ultraschall die  Konkremente pulverisiert und die Strukturen des Biofilms abträgt. In  ähnlicher Weise werden in der Medizin z. B. Gallensteine zertrümmert,  ohne dass man sie operativ entfernen muss. Es wird also nicht direkt  mechanisch weggeschlagen, sondern indirekt durch Energiekopplung  pulverisiert. Dies hat den enormen Vorteil, dass keine Wärme entsteht und das  Zahnfleisch überhaupt nicht betroffen ist, da nur harte Strukturen wie  die Konkremente und der Biofilm zertrümmert werden. Dadurch ist die  Behandlung sehr schonend und hinter-lässt nachher keinerlei  Wundschmerzen. Nach der Entfernung des Biofilms in einer Erstbehandlung muss eine  konsequente Erhaltungstherapie durchgeführt werden. In Kontrollsitzungen  überprüft der Zahnarzt, ob es noch Blutungspunkte an Zahnfleischtaschen  gibt und wiederholt gezielt nur an diesen Stellen die Therapie. Dies  geht schneller und ist im Vergleich zur herkömmlichen  Parodontitis-Therapie ohne jegliche Nachwehen.  

 

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